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Die Schmelzi - Ein Stück von Roll Geschichte

Die Schmelzi - Ein Stück von Roll Geschichte
Regie:
Christoph Schwager
Autor:
Christoph Schwager
Jahr:
2018
Spielort:
Areal von Roll / Klus
Schauspieler
Ralf Iten:
Beat Rudin
Lara Brunner:
Sandra Chenaux
Werner Ackermann, Henri Debrunner, Ludwig von Roll:
Ruedi Baumgartner
Joseph Lack, Alfons Liechti, Max Scherrer:
Gerhard Kirchhofer
Johann Burkhard, Franz:
Urs Schaffner
Klara Burkhard:
Judith Born
Johann Burkhard junior:
Reto Schärmeli
Otto Strähl:
Xaver Bürgi
Kareli:
Ruedi Dutli
Fritz Müller:
Thomas Liechti
Erika Müller:
Fränzi Schaffner
Robert Heutschi:
Daniel Born
Bruno Grolimund:
Kevin Allemann
Anna Grolimund:
Stefanie Menth
Antonio Marino:
Jörg Nyffeler
Emma Marino:
Sabine Müller
Alessia Marino:
Martina Stöckli
Edgar:
Gerhard Hohenfeld
Edi:
Alexander Meier
Chlaus:
Edi Salomon
Hebamme Verena:
Margrith Mühle
Thekla Ackermann:
Karin Büttler
Serviertochter, Katharina Scherrer:
Damaris Fischbacher
Marlis Debrunner:
Anett Müller

Die Klus von Balsthal hat viele Gesichter. Sie ist das Tor ins Thal, eine eindrückliche geologische Formation, Nadelöhr und Streitobjekt für Autofahrer. Und war auch ein Ort der Industrialisierung. Noch zeugt das ehemalige Gelände der Firma von Roll von dieser prägenden Entwicklung.

Die «Schmelzi», wie viele Leute damals die Fabrik nannten, war der wichtigste Arbeitgeber in der Region. Fast jeder im Thal, Gäu und Bipperamt hatte in irgendeiner Weise einen persönlichen Bezug zur Firma. Nun wird ein Teil dieser Geschichte zum Bühnenstück. Ab Mitte August wird «Die Schmelzi» als Freilicht-Theater auf dem Von-Roll-Areal aufgeführt.

Zurück in die Vergangenheit

Im Stück von Theatermann Christoph Schwager steht im Zentrum des Interesses das Werkareal 1-10. Immobilienhändlerin Lara Brunner möchte es kaufen. Ralf Iten, Solothurner Konkursbeamter, gibt ihr dazu wichtige Informationen, und so erzählen sie gemeinsam ein grosses Stück Geschichte und nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise zurück in die Vergangenheit.

Die Anfänge der Firma von Roll sind dabei ebenso Thema wie die Gefahren der Giessarbeit oder die Versuche, Werkzeug zu schmuggeln. Das Publikum erhält einen Einblick in das Leben der Familien zur Zeit der Industrialisierung, und natürlich hat auch die Liebe ihren Platz.

Äusserst authentisch ist im Stück der Aufführungsort. Gespielt wird direkt auf dem Areal in der Klus, dort, wo die Firma ihren Sitz hatte. Das Ambiente eignet sich perfekt für eine Freilicht-Aufführung.